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Bei Angriff auf Murböschung - Live Berichterstattung

Von Murxadmin am So., 15.10.2017 - 16:55
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Liebe Leute,

falls in den nächsten Tagen (z.B.: Montag nach der Wahl) die Rodungen fortgesetzt werden (oder dies versucht wird), werden wir bei Radio Helsinki unser Programm unterbrechen und live berichten.

Wenn wir die Vorgänge gut dokumentieren, kann das Schutz und Orientierung für AktivistInnen und Bevölkerung sein.

Ihr könnt bei der Berichterstattung mitwirken und eure Beobachtungen via Telefon dann on air mitteilen. Wählt in diesem Fall 0316 830 880 80.

Außerdem könnt ihr uns via twitter unter dem Namen @von_unten erreichen. Wir beobachten auch den Hashtag #Murkraftwerk

Übrigens Radio Helsinki ist auf 92,6 MHz und via Livestream https://helsinki.at/livestream zu empfangen.

LG
René

--
VON UNTEN - Wir sind mit Euch auf der Straße
Mo und Mi um 17:00 auf 92,6 MHz und im Livestream
Nachhören in der Audiothek
Nachlesen im Blog
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Beschwerde an den Österreichischen Presserat machen (Leitfaden)

Von Murxadmin am So., 15.10.2017 - 15:33
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Ein wirksameres Mittel als Leserbriefe, die womöglich gar nicht einmal gelesen werden, ist eine Beschwerde an den Österreichischen Presserat. Dieser wird sozialpartnerschafltich von der Journalistengewerkschaft und den Verlegerverbänden der Tageszeitungen und der Zeitschriften organisiert.

Alle Tageszeitungen (bis auf die Kronenzeitung) und manche Wochenzeitungen haben sich verpflichtet, die Grundsätze für die publizistische Arbeit (Ehrenkodex des Presserates) in ihrer Berichterstattung zu beachten. Leider ist der Presserat aber nicht für den Rundfunk zuständig!

Wenn LeserInnen meinen, dieser Ehrenkodex werde verletzt, können Sie eine Beschwerde an den Presserat machen. Der Presserat bittet dann die Chefredaktion der betreffenden Zeitung schriftlich, um eine Stellungnahme und entscheidet in einem zu gleichen Teilen von Verleger- und JournalistenvertreterInnen besetzten Gremium (hinter verschlossenen Türen) über die Beschwerde. Wenn er den Ehrenkodex verletzt sieht, macht er eine Entscheidung, die dann auf der Homepage des Presserates veröffentlicht wird. Über ihm gewichtig genug erscheinende Fälle macht er ab und zu sogar eine Presseaussendung über die APA, über die dann zumindest die meisten Qualitätszeitungen berichten.

Auch wenn er aufgrund der Abhängigkeit von den Verlegerverbänden nicht allzu scharf agiert, so ist er doch eine Möglichkeit, die Medien (bei groben Verletzungen journalistischer Sorgfaltspflichten und journalistischer Ethik) in die Pflicht zu nehmen.

Tipps für die Erstellung von Presseratsbeschwerden:

  • Wenden Sie sich nur in wirklich schwer wiegenden Fällen an den Presserat. Sichern Sie sich auf jeden Fall den Artikel, über den Sie sich beschweren.
  • Nehmen Sie direkte Bezug auf den Ehrenkodex des Presserates und argumentieren sie möglichst präzise, warum dieser im beanstandeten Artikel verletzt wird.
  • In Frage kommen vor allem folgende Punkte:

 

2.1. Gewissenhaftigkeit und Korrektheit in Recherche und Wiedergabe von Nachrichten und Kommentaren sind oberste Verpflichtung von Journalisten.

2.3. Beschuldigungen dürfen nicht erhoben werden, ohne dass nachweislich wenigstens versucht worden ist, eine Stellungnahme der beschuldigten Person(en) oder Institution(en) einzuholen. Handelt es sich um die Wiedergabe einer öffentlich erhobenen Beschuldigung, ist dies deutlich kenntlich zu machen.

2.4. Sobald einer Redaktion zur Kenntnis gelangt, dass sie eine falsche Sachverhaltsdarstellung veröffentlicht hat, entspricht eine freiwillige Richtigstellung dem journalistischen Selbstverständnis und Anstand.

2.5. Wenn zu einem Bericht von Leserseite eine begründete Richtigstellung einlangt, soll diese so weitgehend und so rasch wie möglich veröffentlicht werden.

7.1. Pauschalverdächtigungen und Pauschalverunglimpfungen von Personen und Personengruppen sind unter allen Umständen zu vermeiden.

  • Beschwerden an den Presserat sind innerhalb von 6 Monaten ab dem Erscheinen des Artikels, aber nicht ab Kenntnisnahme des Artikels zulässig (eine unserer Meinung nach nicht sachlich gerechtfertigte Einschränkung, wenn Artikel auf unbestimmte Zeit im Internet veröffentlicht bleiben!).

  • Ihre Beschwerde schicken Sie bitte an:

    Österreichischer Presserat
    Franz-Josefs-Kai 27
    1010 Wien
    Tel.: +43 - 1 - 23 699 84 - 11
    Fax: +43 - 1 - 23 699 84 - 99
    E-Mail: info@presserat.at

Bitte schicken Sie auch uns eine Kopie Ihrer Beschwerde an den Presserat, damit wir diese in unserem Bereich "Offene Briefe" im Punkt "Beschwerden an den Presserate" systematisch gesammelt veröffentlichen können. Noch besser: Legen Sie sich einen Benutzerkonto an und geben den Schriftverkehr mit dem Presserat selbst ein!

Einseitige und hetzerische Medienartikel finden Sie in der Nachrichtenlinksammlung unter den Schlagworten "Einseitige und diskriminierende Medienberichterstattung" und "Hetze gegen Kraftwerksgegnerinnen" (wo aber auch korrekte Artikel über die Hetze anderer verschlagwortet sein können!)

Wenn Sie unter der Nachrichtenlinkübersicht den von Ihnen beanstandeten Zeitungsartikel nicht finden, dann legen Sie bitte den dazu gehörenden Nachrichtenlink selbst an oder schicken Sie uns diesen Per E-Mail!

Viel Erfolg beim Schreiben von Beschwerden an den Österreichischen Presserat!

Die Arisierung der Porr AG und ihre profitable Mitwirkung im Nationalsozialismus - Erste Rechercheergebnisse

Von Aktive Arbeits… am So., 15.10.2017 - 11:41
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Beginn einer Recherche, weitere Informationen bitte an konktakt@aktive-arbeitslose.at!

Links im Text: eigene Recherche (auch hier bitte um Vorschläge!)

Nach dem "Anschluß" Österreichs im März 1938 wurde die Allgemeine Baugesellschaft A. Porr AG ebenfalls "arisiert". Die jüdischen Besitzer traten von ihren Ämtern zurück und Herzog Ernst August verfügte wenig später mit 42,7 Prozent über das größte Aktienpaket. Erst Anfang der 90er Jahre sei das Aktienpaket der Welfen für über 100 Millionen Mark verkauft worden. Der Anwalt des Prinzen hat den Erwerb nicht bestritten, allerdings hinzugefügt: Nicht der Staat habe die Vermögenswerte auf Arier übertragen, sondern die jüdischen Besitzer hätten nach Käufern gesucht, um wenigstens ihr Geld zu retten. Zu weiteren Nachfragen verweist die Anwaltskanzlei in Hamburg auf das Londoner Büro des Prinzen. Dort jedoch konnte man am Dienstag nicht einmal eine Frage loswerden. "No comment", unterbrach der Mann am Telefon und legte auf.a

Quelle: Der Prinz, der Schatz und die Nazis (Die Welt, 4.2.1999)

Der Fall des ermordeten Unternehmers Elbogen kam damals ebenso ans Licht wie der Einstieg von Ernst August bei einem österreichischen Baukonzern, der Porr AG, im Jahr 1942: Damals warfen ihm NS-Behörden vor, einen überhöhten „Entjudungsgewinn“ gemacht zu haben, der durch das Reich eingezogen werden müsse. Dazu kam es jedoch nie. Die Welfen gaben einen Teil der Aktien in den fünfziger Jahren an die Vorbesitzer zurück, einen anderen Teil behielt die Familie bis in die neunziger Jahre.

Welfen und NS-Regime: „Dunkle Geheimnisse des Hauses Hannover“ (Hannoversche Allgemeine, 8.8.2014)

Enkel Ernst August Prinz von Hannover, vermählt mit Caroline von Monaco, bereitet die Geschichte des strammen Großvaters bis heute Probleme. Im Zuge der Arisierung hatte der 1942 die Mehrheit am österreichischen Bauunternehmen Porr AG erworben. Die Porr AG baute in Auschwitz für die IG Farben, das Konzentrationslager stellte die Arbeiter. Ab 1944 war die Porr AG im Konzentrationslager Gusen II tätig, mit KZ-Häftlingen wurden Stollen für die unterirdische Rüstungsproduktion errichtet. Wieweit der Herzog davon unterrichtet war, ist offen, die historische Einordnung jedoch eindeutig. Zeitgeschichter Bertrand Perz bezeichnet die Porr AG als „in die gewaltsame Expansion des NS-Staates involviert“.

Quelle: Der Adel und die Nazis, Teil 2: Reich im Reich

Der letzte Herzog von Braunschweig-Lüneburg kaufte von dem jüdischen Wiener Unternehmer Lothar Elbogen 1938 nach Haft und Folter durchs Regime ein Kaliwerk für die Hälfte des Verkehrswertes; außerdem erwarb er [] ähnlich günstig das Bau-Unternehmen Porr AG, beteiligte sich zudem an der Rüstungsfirma FMW in Wels, die Flugzeuge für die Wehrmacht reparierte und kurz vor Kriegsende noch ein Düsenflugzeug mitproduzierte, das als "Wunderwaffe" in Stollen bei Gusen fabriziert wurde, an deren Errichtung wiederum die Porr AG mitverdiente.

Quelle: Wie die Welfen von der Arisierung profitierten (Süddeutsche Zeitung, 18.8.2014)

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten kam es zu einem völligen Austausch der Unternehmensleitung und großer Teile der Aktionäre. Aktienpakete der Familie Stern und von Siegfried Pick übernahm das Haus Hannover-Braunschweig, welches in der Folge 43% des Aktienkapitals der Porr AG kontrollierte. Vorstand und Aufsichtsrat wurden nun völlig von den dem NS-Regime nahestehenden Haus Hannover-Braunschweig dominiert. Auf Grund der einsetzenden "Kriegskonjunktur" versechsfachte sich die Zahl der Beschäftigten von März 1938 bis Oktober 1939. Die Porr AG war unter anderem beim Bau der Papierfabrik Lenzing stark involviert. Schon bald nach Kriegsbeginn machte sich jedoch Arbeitskräftemangel bemerkbar. Während die Baukonjunktur in Österreich erlahmte führte das Unternehmen zahlreiche Aufträge aus der mit Hitler-Deutschland verbündeten Slowakei durch. Während des deutschen Vormarsches auf Jugoslawien wurde neben anderen Bauten die Kupfegewinnungsanlage Bor nach deren Zerstörung durch abziehende jugoslawische Truppen wiederaufgebaut. Auch am Bau des "Atlantikwalls" war das Unternehmen beteiligt. Ab 1943 bestand der überwiegende Teil der Beschäftigten aus Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, im April 1944 fast 11.000. Mit Einsetzen des Bombenkriegs in Ostösterreich wurden Material und Gerät nach Westösterreich verlegt. Ein Teilverlagerung des Betriebs nach Straßwalchen fand Anfang 1945 statt.

Quelle: Wikipedia

Porr hat mich damals – Anfang der 90er Jahre – gefragt, ob ich nicht die NS-Zeit ausblenden könnte. Dass ich dazu Nein gesagt habe, darüber war man zehn Jahre später sogar froh“, erzählt Stiefel.

Quelle: Swarovski arbeitet NS-Vergangenheit auf. Interview mit Historiker Dieter Stiefel in Tiroler Tageszeitung, 17.2.2013

ehem. Porr-Vorstandsdirektor DI Josef Url

Geb. 1894 in Mürzzuschlag (Steiermark), Vater Bau- und Zimmermeister, Reifeprüfung an der Landesoberrealschule in Graz, Oberleutnant im Ersten Weltkrieg, zahlr. Auszeichnungen, Teilnahme am Kärntner Abwerhkampf, Dipl.-Ing., zuletzt Direktor u. Vorstandsmitglied der Porr Allgem. Baugesellschaft, gest. 1961. Url betätigte sich nicht politisch, war NSDAP-Parteianwärter und verlor nach dem Zweiten Weltkrieg kurzzeitig die Prokura seiner Firma, Stammblatt im Archiv der Allemannia, k-H- Marauschek, DI Josef Url, in: Aula, Jg. 11, Sept. 1961, 24.

Quelle: Für Burschenschaft und Vaterland: Festschrift für den Burschenschafter und Studentenhistoriker Prof. (FH) Dr. Peter Kaupp

Kontaktdaten von politisch und wirtschaftlich für das Murkraftwerk Graz Puntigam verantwortlichen Personen

Von Murxadmin am So., 15.10.2017 - 11:28
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Stadt Graz

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (ÖVP)
Rathaus, 2. Stock, Zimmer 201
Hauptplatz 1
8010 Graz
Tel.: +43 316 872-2000
Fax: +43 316 872-2019
E-Mail: buergermeister.nagl@stadt.graz.at

Land Steiermark

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP)
Hofgasse 15
8011 Graz-Burg
Telefon: +43 316 877-8700
Fax: +43 316 877-8714
E-Mail: hermann.schuetzenhoefer@stmk.gv.at

Vize-Landeshauptmann Michael Schickhofer (SPÖ)
War Vertreter des Landes bei der EStAG als der Bau des Kraftwerkes beschlossen wurde
Hofgasse 15
8011 Graz-Burg
Tel.: 0316/877-2814
Fax: 0316/877-3805
E-Mail: michael.schickhofer@stmk.gv.at

Energie Steiermark AG

Vorstandssprecher
DI Christian Purrer (ÖVP)
Leonhardgürtel 10
A-8010 Graz
Fax: +43 (0)316/9000-22909
Tel: +43 (0)316/9000-5910
E-Mail: christian.purrer@e-steiermark.com

Vorstandsdirektor
DI (FH) Mag. (FH) Martin Graf, MBA (SPÖ)
Leonhardgürtel 10
A-8010 Graz
Fax: +43 (0)316/9000-22909
Tel: +43 (0)316/9000-5930
E-Mail: martin.graf@e-steiermark.com

Macquarie Group Limited

Chairman Peter H. Wayne
Managing Director and Chief Executive Officer Nicholas Moore
50 Martin Place
Sydney, New South Wales
Australia

Kontaktformular: https://www.macquarie.com/au/about/contact

Allgemein: vorname.nachname@macquarie.com

Weitere Vorstande siehe Geschäftsberichte
http://static.macquarie.com/dafiles/Internet/mgl/global/shared/about/in…
http://static.macquarie.com/dafiles/Internet/mgl/global/shared/about/in…

Tipp: Macquarie rühmt sich, besonders verantwortungsvoll zu handeln!
https://www.macquarie.com/at/about/company/environmental-social-governa…

Macquarie European Infrastructure Funds

Ropemaker Place
28 Ropemaker Street
London EC2Y 9HD
mirafunds@macquarie.com
gifinvestor@macquarie.com
Direktoren: https://www.macquarie.co.uk/mgl/uk/meif/about-mira/directors
Vorstand: https://www.macquarie.com/mgl/com/gif/about-us/board-members
Führungsteam: https://www.macquarie.com/mgl/com/gif/about-us/executive-team

Grant.Smith@macquarie.com

PORR AG

Absberggasse 47
1100 Wien
Telefon: +43 50 626 0
E-Mail: zentrale@porr.at

Vorstand:

Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS CEO PORR AG
Telefon: +43 50626-1001
Mobil: +43 664 626-1001
E-Mail: kh.strauss@porr.at

MMag. Christian B. Maier CFO PORR AG
Telefon: +43 50626-1009
Mobil: +43 664 626-1009
E-Mail: christian.maier@porr.at

Dipl.-Ing. Hans Wenkenbach (COO) - war zuletzt COO der "El Seif Group" in Saudi Arabien!

Executive Board und Aufsichtsrat: https://www.porr-group.com/konzern/ueber-uns/management

Leitung Konzernkommunikation | Konzernsprecherin
Sandra C. Bauer
Telefon: +43 50 626-3338
Mobil: +43 664 626 3338
communications@porr.at

Tipp: Ethik-Kodex

UNESCO

Bei der UNO für den Schutz der Gedenkstätten zuständig!
Director-General
Irina Bokova
7 place Fontenoy
75007 Paris, France
P: +33 (0)1 4568 1000
i.bukova@unesco.org

Weitere Kontaktdaten nehmen wir gerne auf!

Nach der Wahl: Was tun?

Von Murxadmin am Do., 12.10.2017 - 16:31

Podiumsdiskussion mit

  • Tobias Brugger (Aufbruch Graz, Mitglied der Koordination)
  • Jakob Matscheko (Mitglied des Landessekretariats und Regionalsekretär der KPÖ Steiermark)
  • Sarah Pansy (Plattform PLUS / Junge Grüne)
  • Nicolas Prettner (SLP, Aufbruch Graz)
  • N.N. ZEBRA (angefragt)

Moderation: Marlies Pratter (Radio Helsinki)

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