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Aktionen

Lied: Kodo "Mur(x)-Kraftwerk"

Von Murxadmin am Do., 02.11.2017 - 12:46
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Ich sing ein Lied das ist voll Kritik
Gegen die Wirtschaft und auch gegen die Politik
Wegen denen in Graz an der schönen Mur
Zerstört werden soll die schöne Natur.
In seiner Not is Aan' nix anderes übrig geblieben,
Der hat sogar an den Papst geschrieben.

Helft dem lieben Gott, die Mur zu retten.
Tua ma's liken, sharen und teilen
Und die Gläubigen sollen beten.

Der Papst der is a fromma Mau,
Der is so sorgsaum wia a kau.
Er schaut dass d' Leit mitnaunda red'n
Und gibt an jed'n gern sein Seg'n!

Helft dem lieben Gott, die Mur zu retten.
Tua ma's liken, sharen und teilen
Und die Gläubigen sollen beten.

Leider ist es nicht nur Graz und die Mur
Auf der ganzen Welt greift die Gier g'rad zua.
Wann schon zerstören, kummert mir so vur
Dann die depperte Idee vom Dauer-Wachstum pur.

Helft dem lieben Gott, die Natur zu retten.
Tua ma's liken, sharen und teilen
Und die Gläubigen sollen beten.

Plakataktion: Verbaut nicht die Zukunft unserer Kinder!

Von Murxredaktion am Mo., 19.06.2017 - 14:59
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Unterstützen auch Sie unsere Aktion zur Schaffung einer kritischen Öffentlichkeit!

Liebe Mitstreiterinnen!

Bereits vor der Wahl habe ich versucht, mich nach Kräften einzubringen. Am 6. Februar, der für mich persönlich der schwärzeste Tag meines Lebens war, stand für mich fest, dass ich nichts unversucht lassen werde, um diese katastrophale Naturzerstörung und die damit verbundene Steuergeldverschwendung zu thematisieren und unter Mitwirkung von anderen Mitmenschen zu verhindern.

Seit dieser Zeit habe ich unzählige Flugblätter verteilt, Plakate gehängt, Versammlungen besucht, mit Fotos und Videos dokumentiert, Artikel geschrieben und Infoblätter verfasst. In dieser Zeit habe ich aber auch feststellen müssen, dass trotz der vielen Aufklärung noch so viele uninformierte oder gutgläubige Menschen in dieser Stadt wohnen, die dringend aufgerüttelt werden müssen, damit sie erkennen, was dieser Bau für sie, ihre Kinder und ihre Zukunft eigentlich bedeuten wird.

Ich habe erlebt, dass viele Menschen die tätig werden wollten, aufgegeben haben, weil ihnen alles "zu langsam" ging oder sie nicht wussten, was sie von den vielen Dingen die es zu tun gibt, tun sollten, wo doch die Betreiber des Baues immer einen Schritt voraus zu sein scheinen, was auch nicht groß verwundert, wenn man sieht, wie diese sich förmlich alles durch Sponsoring kaufen, auf diese Weise jede Aktivität mit ihrem Logo zieren, Inhalte verfälschen und mit ihren Ideologien fluten. Das alles ebenfalls auf Kosten der Verbraucher und SteuerzahlerInnen, die ungefragt Hochglanzwerbung, Postwurfsendungen und vieles mehr mitfinanzieren.

Als künstlerisch tätiger Mensch lag es recht bald nahe, dass man den beteiligten Konzernen, den zuarbeitenden PolitikerInnen und vor allem dem "Geld" den Spiegel vorhalten müsste und versuchen sollte, die selben dekadenten Mittel einzusetzen; diesmal aber frei, unabhängig und vor allem aus eigenem Willen finanziert.

Die Frage womit sich das am besten umsetzen ließe war für mich bald geklärt. Ein 16 Bogen Plakat sollte das können. Ein Plakat so groß und so pampig wie für eine Wahl und eine dazugehörige Aufklärungshomepage, die alles was war, alles was ist und alles was sein wird, strukturiert erfassen würde, um wissbegierigen Menschen das eigene Forschen und schließlich die eigene Mitwirkung schmackhaft und schlüssig zu machen.

Ein Titel für den Slogan und die Homepage wurde bald gefunden. Weil es sich bei diesem Bau um einen ziemlichen Murx handelt hat nun das Plakat (siehe Beilage) und auch die Homepage den Titel "MurXkraftwerk" (www.murxkraftwerk.at). Weil die mit diesem Murx verbundenen ökologischen und ökonomischen Schäden auch unsere Kinder noch beschäftigen und ihr Leben lang begleiten werden, lacht vom Plakat ein Kind und kann man den Slogan "Verbaut mir meine Zukunft nicht!" (der als Aufforderung verstanden werden soll, dieses (und andere) junge Leben nicht zu belasten und dagegen aktiv tätig zu werden) lesen. Um auch noch unentschlossene, schlecht informierte aber auch tatkräftige BürgerInnen zur Mithilfe zu animieren, findet man dann noch die Aufforderung: "Werde selbst aktiv, sonst geht es schief!"

Die Veröffentlichung des Plakates findet am Montag, 19. Juni 2017 statt. 20 Großplakate werden ab dann an verschiedenen Orten der Stadt (aus den freien Hängeplätzen wurden die besten Plätze sorgsam ausgewählt und finden sich im Anhang) auf ein Monat (!!!!) zu sehen sein. Fein wäre, wenn sie von in der Nähe wohnenden MitstreiterInnen ein wenig beobachtet bzw. kontrolliert werden könnten, damit man Verunstaltung oder Schäden umgehend dokumentieren bzw. reparieren kann! Wer da seine Mithilfe anbieten kann, möge sich bitte bei mir rückmelden und sagen, welche Standorte er/sie unter die Lupe nehmen wird.

Gleichzeitig geht die Homepage online. Sie wird alles Wissenswerte in sich aufnehmen. Sie ist zweisprachig und bietet die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden. Sie hat einen Terminkalender in den alle Termine eingetragen werden und es ist angedacht, dass sie (demnächst) die Möglichkeit zu Forums- oder Gruppendiskussionen bietet.

All jenen die mit Ideen, tatkräftiger Unterstützung und finanziellen Mitteln dieses Projekt ermöglicht haben, sage ich auf diesem Wege im Namen aller HERZLICHEN DANK!!!

Derzeit halten wir bei einem Spendenpott in Höhe von 390,-- Euro. Den Spendenfortschritt werden wir als "Thermometer" auf der Homepage sichtbar machen.

All jene, die noch einen Beitrag leisten wollen, um das Projekt finanziell mitzutragen, ersuche ich um ihre Spende auf das Konto AT18 3800 0000 0026 5124, lautend auf meinen Namen, Verweis "Plakat".

Solidarische Grüße!
Volle Kraft voraus!

Karin Rausch = Betty Baloo

..... die sicher wieder etwas zu sagen vergessen hat Bild entfernt.

kEine Kunst ist käuflich - Künstlerische Intervention beim EStAG-sponsored Story Telling Festival Graz, 2. Juni 2017

Von Zwergenfreiheit am Mi., 07.06.2017 - 13:44
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Die Trolle der EStAG als de facto Monopolisten des Landesenergiekonzerns der Steiermark können es sich leisten, dank überhöhter Strompreise mit fetten Subventionen mehr oder weniger die ganze Kulturszene der Stadt zu kaufen und sich so den Anschein eines gönnerhaften Mäzens zu geben, während sie gleichzeitig mit teuren und unrentablen Kraftwerken die Natur der Menschen vor deren Haustüre zerstören.

Diese doppelbödige Politik der Trolle stösst immer mehr Zwergen sauer auf. Die Zwerge werden ja nicht gefragt, was mit ihren, von den Energietrollen abgeknöpften Stromgebühren so alles gemacht wird. Die VerbraucherInnen zahlen auf diese Weise selbst jene EStAG-Märchen mit, die dazu dienen, den Betrug an den VerbraucherInnen zu kaschieren. Die neuen Murkraftwerke kommen - da es derzeit genug Kapazitäten und Reserven in der Stromerzeugung gibt - nämlich in erster Linie den Baukonzernen und Kraftwerksausstattern zugute und erhöhen dank der hohen Baukosten künstlich den Strompreis.

Die EStAG-Trolle haben - um durch Omnipräsenz die Realität zu bestimmen - ihr Logo nicht nur in den Schriftzug von "Graz Erzählt" hineingepflanzt, sondern es prangt sogar fett auf jeder Eintrittskarte!

Als Intervention gegen die massive Vereinnahmung der Kunst durch die EStAG haben Zwerge den ersten Termin der "Langen Nacht der Märchenerzähler" genutzt, um am Ende der Vorstellung nach alter Tradition die "Standing Ovations" zu einer Meinungsäusserung zu nutzen. In vom letzten Rang herab regnenden "Anteilscheinen" werden die Menschen aufgeklärt, was sie so alles mitfinanzieren müssen: Die mutwillige Zerstörung der Natur vor ihrer eigenen Haustüre, Hochglanzprospekte, subventionierte Veranstaltungen und letztendlich aus dem Boden gestampfte Naherholung, die man sich teuer zurück kaufen muss!

Erfreulicherweise fand die Aktion am Ende der Vorstellung auch unter den KünstlerInnen, die wider Willen vor den Karren der Naturzerstörer gespannt werden, guten Anklang. Die Trolle jedoch bekamen Angst und engagierten für die Veranstaltungen der nächsten zwei Tage einen Sicherheitsdienst, um weitere freie Meinungsäusserungen zu verhindern.

Keine Freiheit ohne Zwerge!