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News

Weiße Kreuze an den Bäumen als Weckruf

Von Murxredaktion am Sa., 05.08.2017 - 17:10
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Ab 15.10.2017 bis 15.3.2018 darf in GRAZ wieder gerodet werden. Diesmal werden die Bäume des linken Murufers bis Radetzkybrücke d’ran glauben müssen.

Noch sitzen die Menschen relaxed im Augarten, lesen ein Buch, spielen mit ihren Kindern oder tratschen unbekümmert bei Kaffee und Kuchen im Schatten der Bäume. Viele über hundertjährige Baumriesen stehen im Augarten selbst und an der Uferböschung. Jeder von ihnen spendet Schatten und Sauerstoff. Wissenschaftler haben heraus gefunden, dass man für je einen solchen Baum rund 125 kleine Bäume setzen müsste, um die gleiche Menge an Sauerstoff durch Fotosynthese garantiert zu haben.

Vielen Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt gefällt überhaupt nicht, dass die Bäume – von rund 8.000 Stück ist hier die Rede -  nun zumindest an der halben Böschung gerodet werden, um den Bau des Zentralen Speicherkanals zu ermöglichen. Ihnen gefällt auch nicht, dass man hernach im Bett der Mur eine Lastenstraße anschüttet auf der in naher Zukunft täglich unzählige Kipplaster Material in hunderten Fuhren verführen werden, um den Bau über zumindest 2 Jahre bestücken zu können.

Rührige Menschen haben sich nun zusammen getan, um auf diese Umstände hinzuweisen und haben hunderte an weißen Holzkreuzen gefertigt und mit aussagekräftigen Illustrationen und Informationen versehen, an den Bäumen aufgehängt. An manche Bäume wurde mit weißer Baumfarbe ein Kreuz gemalt, um darauf hinzuweisen, dass auch dieser uns heute noch Schatten und Frische spendende Baum im Herbst den Motorsägen der Kraftwerksbauer zum Opfer fallen wird.

Rund 2 Monate hängen die Kreuze nun schon, doch weder Zeitung noch andere Medien wollen darüber berichten, um die Menschen, die noch ahnungslos sind, nicht zu verunsichern und zum Nachdenken zu bewegen.

Mit den Rodungen Anfang Februar begann ganz Graz zu leiden. Die Tiere leiden, die Natur leidet, das Klima leidet und auch der Mensch leidet. Dieses Leiden wird nicht weniger werden. Wenn wir die für Herbst vorgesehenen Rodungen nicht verhindern, werden vielleicht auch einige weinend am Zaun stehen, die heute die Augen noch verschließen und glauben, dass dann alles schöner wird!

Solidarität kennt keine Grenzen

Von Murxredaktion am Do., 03.08.2017 - 12:04
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Bei unseren zahlreichen "Aufklärungs-Einsätzen" in der Stadt zeigt man sich naturgemäß nicht zwingend solidarisch. Viele der vor Ort lebenden Mitbürgerinnen halten sich selbst für gut informiert. Viele Menschen halten das was gerade passiert für notwendig und richtig und glauben, dass Politikerinnen ohnehin das Beste für alle entschieden haben. Alle von diesen Menschen nehmen eine jahrelange Großbaustelle in Kauf, weil ihnen die Aussicht auf Naherholung, regulierte Wege und Energiesicherheit gefällt.

Wie oft werden wir stellvertretend für alle, die dieses Bauwerk samt politischer Vorgehensweise und seinen in Aussicht stehenden Auswirkungen kritisch hinterfragen, als Verrückte öffentlich denunziert, denen augenblicklich der Strom abgeschalten werden sollte?!

Wie wohltuend ist es dann aber auch, wenn Menschen kommen, um Anteil zu nehmen, sich zu informieren, nach möglicher Mitwirkung fragen, Infomaterial mitnehmen, aus freien Stücken (ohne selbst dem selben Glauben anzugehören solidarisch von Slowenien bis Thailand) die Petition an Papst Franziskus unterzeichnen, neue Informationen ohne gesonderte Aufforderung in ihren Mailinglisten weiter teilen, ermutigende Briefe schreiben, finanzielle Unterstützung geben oder uns mit einer Umarmung stärken, um Anerkennung zum Ausdruck zu bringen.

Wie wohltuend ist es auch, wenn Menschen (denen wir manchmal in einer fremden Sprache holprig die Umstände erklären) von selbst auf uns zukommen oder sich mit uns vernetzen und sich solidarisch zeigen (wie Andreja aus Slowenien oder Roberto aus Frankreich), weil sie wissen, dass dieses Problem schon lange kein regionales Problem mehr ist, sondern beinahe alle Flüsse dieser Welt betrifft.

Letztens ist Lisl auf unseren Stand zusteuert und hat uns erzählt, dass die Flüsse ihrer Heimat ebenso gefährdet sind. Wir hoffen Lisl, dass Du gut nach Neuseeland zurückgekehrt bist. Wir danken Dir für das nette Gespräch und veröffentlichen das anlässlich Deines Graz-Aufenthaltes geschossene Foto zur Erinnerung. Es soll Zeichen dafür sein, dass Solidarität keine Grenzen kennt.

Wenn auch Du solidarisch sein möchtest, dann nütze die vielen Möglichkeiten selbst aktiv zu werden. Bringe Dich nach Deinen Talenten ein. Werde Mitglied des Redaktionsteams von "murXkraftwerk". Verfasse eigene Beiträge oder recherchiere für Beiträge. Sammle, archiviere und beantworte Berichte aus den Medien. Sei Schnittstelle für die Zusammenarbeit mit anderen NGOs. Das und viel mehr, wünschen wir uns sehr!

Informieren geht über studieren

Von Murxredaktion am Mo., 31.07.2017 - 17:30
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Viele Menschen möchten sich einbringen, wissen aber nicht genau wie und wo.

Keine Schwellenangst Ihr lieben Mitstreiterinnen, wir haben auch alle irgendwann angefangen uns für das Thema und vor allem die ungesagten Zusammenhänge zu interessieren und wussten dann ganz genau, dass wir unser Wissen weitergeben möchten.

Wenn auch Du mithelfen möchtest, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür!

Nutze Gartenfeste, Grillfeste, Sommerfeste, Sportveranstaltungen, Grätzelfeste und informiere. Teile Flyer aus oder erfinde Deine eigene Methode, um öffentlichkeitswirksam zu informieren. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Noch ist es nicht zu spät.

Werde selbst aktiv, sonst geht es schief!

Tipp: Ein paar Flugblätter zum Ausdrucken gibt es im Downloadbereich!